SVR ist Winterkönig


1 Minuten Lesezeit
01 Dec
01Dec

Knapp 100 Tage sind seit der letzten Liga-Pleite (1:2 gegen den GAK) für das Team rund um SVR-Cheftrainer Gerald Baumgartner bereits vergangenen. Nach einem zu Beginn etwas holprigen Start in die neue Saison, liegen die Oberösterreicher derzeit richtig gut in Fahrt. Die vergangenen neun Liga-Spiele wurden allesamt gewonnen, weshalb sich Schwarz-Grün völliger verdientermaßen die Winterkrone gesichert hat. Nun ist es ist es jetzt Zeit für ein Resümee mitsamt Ausblick auf die Frühjahrssaison, die mit dem direkten „Meisterduell“ in Klagenfurt startet.

Ried & Klagenfurt kicken in einer eigenen Liga

„Spanische-Verhältnisse“ weißt die Tabelle der HPYBET 2. Liga zur Winterpause auf. Bis auf die SV Guntamatic Ried & dem SK Austria Klagenfurt hat keine einzige Mannschaft annähernd mehr die Möglichkeit, im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden zu können. Die drittplatzierte Vorwärts aus Steyr liegt mit 25 Punkten bereits 13 Zähler hinter den Wikingern. Die negative Überraschung in dieser Spielzeit ist wohl der SC Austria Lustenau. Vor der Saison noch als Top-Favorit für den Aufstieg in die Bundesliga gehandelt, liegt derzeit nur auf dem abgeschlagen 5. Rang.

Meisterliche-Fakten nach 16 Spielen

  • Die SV Guntamatic Ried hat die meisten Punkte (38)
  • Die SV Guntamatic Ried hat die meisten Siege eingefahren (12)
  • Die SV Guntamatic Ried hat die meisten Tore erzielt (36)
  • Die SV Guntamatic Ried hat die wenigsten Tore erhalten (16)
  • Die SV Guntamatic Ried hat kein einziges Auswärtsspiel verloren
  • Die SV Guntamatic Ried hat seit dem 23. August keine Partie mehr verloren 

Unter dem Strich kann man mit der Hinrunde der Schwarz-Grünen absolut zufrieden sein. In den letzten zwei Spielen erzielte man beispielsweise neun Treffer, weshalb der Tordifferenz-Rückstand von minus sechs Treffern auf Klagenfurt auf fünf Toren Vorsprung ausgebaut werden konnte. Noch dazu baute die Baumgartner-Elf auch den Punktevorsprung aus. Lange Zeit lang waren die Rieder mit den Kärntnern Punktgleich, doch im letzten Spiel vor der Winterpause schlugen die Innviertler zu, da Austria Klagenfurt gegen die Young Violets Austria Wien mit 1:4 untergingen. Nun liegt die SV Ried drei Punkte vor den Zweitplatzierten Micheu-Schützlingen.

38 Punkte nach 16 Spielen - so gut war Ried in der 2. Liga noch nie

Drei Saisonen sind seit dem bitteren Wiederabstieg der SV Guntamatic Ried (Saison 2016/2017) vergangen. In den bisherigen drei Spielzeiten zeigten die Wikinger in der Hinrunde immer gute Leistungen, doch so gut wie in diesem Jahr waren die Oberösterreicher nach 16. Spielen noch nie.

Saison 2017/2018

Platz

Verein

Spiele

Siege

Remis

Niederlagen

Differenz

Punkte

1.)

SC Wiener Neustadt

16

10

3

3

10

33

2.)

SV Guntamatic Ried

16

9

3

4

17

30

3.)

TSV Hartberg

16

8

4

4

8

28


Saison 2018/2019

Platz

Verein

Spiele

Siege

Remis

Niederlagen

Differenz

Punkte

1.)

WSG Wattens

16

10

5

1

22

35

2.)

FC Blau Weiß Linz

16

10

1

5

15

31

3.)

SV Guntamatic Ried

16

8

5

3

10

29


Saison 2019/2020

Platz

Verein

Spiele

Siege

Remis

Niederlagen

Differenz

Punkte

1.)

SV Guntamatic Ried

16

12

2

2

20

38

2.)

SK Austria Klagenfurt

16

10

5

1

15

35

3.)

SK Vorwärts Steyr

16

7

4

5

7

25


Anhänger sind ebenfalls Tabellenführer

Die sensationelle Untersützung der Westtribüne hat ebenfalls einen Teil des Erfolgsverlaufs der Wikinger beigetragen. Auch in der Zuschauertabelle überwintert die SV Gunatamatic Ried auf Platz 1. Der Besucherschnitt der josko ARENA liegt bei 3.060 Zuschauern pro Spiel. Der Verfolger GAK hält bei 2.927 Besuchern auf dem zweiten Platz. Mit Aufstiegsaspirant Klagenfurt liegt mit 1.381 Zuschauern nur auf Rang 8.

Showdown am 21. Februar 2019

Gleich in der ersten Partie nach der Winterpause erwartet beiden Mannschaften (Anm,: Ried und Klagenfurt) wohl das Spiel des Jahres. Der Druck liegt dabei wohl eher auf Seiten der Klagenfurter, da die Rieder ihren Vorsprung mit einem vollen Erfolg bereits auf sechs Punkte ausbauen könnten. Die Mannen vom Wörthersee könnten mit einem Sieg die Uhren wieder auf Null stellen und mit den Wikingern wieder gleichziehen.

Geschrieben von Kilian Schrögenauer // Bildnachweis: Kilian Schrögenauer

Kommentare
* Die E-Mail-Adresse wird nicht auf der Website veröffentlicht.